Warum hängen wir so an den Dingen? Warum sind wir so eitel mit allem, was vergänglich ist? Warum dieses Festhalten? Diese Gesten, die uns über alle Maße erhöhen, diese reine Überhebung. Wir gehen doch ohne alles. Am Ende bleibt nichts haften von dem Besitz, um den sich all unsere Sorgen drehen.
Dieses Leben ist eine Laufbahn, auf der wir jeden Punkt nur einmal erleben. Wie töricht, jedes Mal zu stoppen um die Momente aus dem Nebel der Zeit zu klauben mit unsicherer Hand. Zu glauben, sie verstauen zu können in unseren Beuteln aus Stoff, in unseren Kommoden und Schränken. Wir wissen doch, dass wir auf nichts bauen können, als die Veränderung selbst. Auf die todsichere Gewissheit, dass alles zerfließt und sich wandelt. Dass alles, was wir so sorgsam horten, uns schließlich verlässt.