März.

Schwarze Federn kolorieren die Schatten einer Leinwand. Stille Berge wehen sonnenwärts. Violett an weißen Blütenkelchen, deren Lichter noch farblos liegen. Die Tiefen formen meine sandigen Fingerspitzen wie Spuren knarrender Räderwerke. Pfade werden passiert. Lüfte, Wolken – noch unausgesprochen; irgendwer hält sie fern und immer dunkler in den Horizont.

Dann Krokusse an lavendelfarbenen Hölzern, die zerbrechen. Zwischen den Grashalmen balancieren zuweilen welke Blätter; der Winter nahm sie nicht. Im Bund umherwandelnder Scherben steigen ringsum Strahlen in den Vormittag. Märzenbecher trennen in azurner Tönung Himmel, Häuserschar und falben Hain. Die Blicke führen weit und sind im Stundentakt ein ganzes Meer. Du vergisst, dass du Segel brauchst; nimmst die ersten lichten Träume dafür. Im Tiegel liegt das unberührte Blau. Zwei erahnte Pinselstriche, die du entlässt. Davoneilend, mit den Saiten deiner Vorstellung.

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