Herbstnachmittag

Durch das große Maß der Dinge
geht verwandelnd still ein Wind.
Ich sehe dich, und sehe das Geringe,
welches strebt und dränget wie ein Kind.

So weit entrückt sind meine Stunden;
es fällt das Laub, es schweigt die Uhr.
Entkleidet, seiner Pracht entbunden,
steht ein Birkenbaum auf grauer Flur.

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8 thoughts on “Herbstnachmittag

  1. Hätte unter den Zeilen der Name eines großen Dichters (Rückert, Mörike, Hesse, etc.. gestanden, hätte ich es geglaubt.
    Deine Zeilen sind großartig! Leicht zu lesen, tiefgreifend im Sinn.

    ..grüßt dich Monika

    1. Liebe Monika,

      dieses Lob ehrt mich wirklich außerordentlich! Doch ich möchte es vor allem als Motivation betrachten, auch in Zukunft auf die Mußestunden zu vertrauen und dann, in aller Stille, anrührende Verse auf das Papier zu bringen.

      Herzlich,
      Ángel

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