Programmatisches – I

Der Dichter ist nicht nur allein in der Welt, er ist auch allein in der Sprache. Er muss zu sich finden, und muss zu den Worten finden, um das Leid seines Daseins zu verringern. Der Dichter trägt die Bürde eines zweifachen Ausgesetzt-Seins.

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3 Gedanken zu “Programmatisches – I

  1. Meines Erachtens ist der Dichter oder die Dichterin weder allein in der Welt noch ist er oder sie allein in der Sprache. Niemand ist allein in der Welt und niemand ist allein in der Sprache. Gerade in der Sprache ist man nicht allein, jedenfalls nicht dauerhaft. Der Dichter schreibt für sich selbst, und doch schreibt er nicht nur für sich allein.
    Und doch gebe ich dir in einem entscheidenden Punkt recht: der Dichter muß zu sich finden, und er muß zu den Worten finden, um das Leid seines Daseins zu verringern.

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