Ohne den Mythos gibt es auch den Künstler nicht.

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4 thoughts on “

  1. Ich bin so frech: die einen pflegen den Mythos die anderen die Kunst. Und die die den Mythos pflegen machen selten Kunst.
    Fällt mir dazu gerade ein.

    1. Frech scheint diese Ansicht sehr wohl, jedoch bezieht sich die Schaffung eines Mythos nicht auf das Kreieren eines Schleiers. Mythos und Kunst schließen sich nicht aus; ganz im Gegenteil: Sie liefern sich einen wechselseitigen Kontext, der über das individuelle Textwerk hinausweist.

  2. dem stimme ich insofern zu, als dass der künstler über die reine realität (wahrheit?) immer hinaus geht (das jedenfalls macht für mich einen künstler aus). interessanter gedankensplitter, der mich zum nachdenken über mythen bringt.

    1. Die „Wahrheit“ ist, dass es im Bezug auf den Künstler keine Wahrheit gibt. Diese wird, im Sinne einer mythologischen Konzeption, erst erbaut und vom Künstler sowie seinem Zuhörerkreis geleistet. – Der legendenhafte Aufriss des Künstlertums ist eng verbunden mit dem Schaffen von Primärwerken. Nicht zu vergessen sei hierbei der ursprüngliche Arbeitsethos des Künstlers, welcher ebenfalls mythologische Züge trägt. Ehe also ein Werk zustande kommt, besteht bereits ein implizites Gerüst an stilistischen Prämissen.

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