Mit dem Prädikat schön ist man noch nie einem Kunstwerk auch nur annähernd gerecht geworden. Vielmehr artikuliert der Sprecher in jener Zuweisung seine Sehnsucht nach Bindung und Identität, trifft aber keinerlei Aussagen über die Beschaffenheit des Werkes als solches. Er tut nichts anderes, als das Kunstwerk in einem individuell-soziologischen Kontext anzusiedeln.

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