Ich sehe die Leiber: oder nach dem Licht tauchende Schalen. Im Rücken die Luft, überladen von Korn. Die Felder des Winters sind vasenlos, barfuß. In die Kreise von Köpfen ist das Lachen eingeschrieben wie ein Versuch. Ich stelle die formbaren Worte hinter das Fensterglas, die Gitterspalten musizieren libellenverliebt. Was von den Ähren bleibt, weiß ich nicht. Ich kenne die Zeiten nicht, um zu sagen, dass es wenig sein wird. Ich kenne die Lippen der großen Vögel nur dunkel und verwaschen. Das Tageslicht meidet den Regen in meinem Gewahr-Werden mit den Dingen. Angezündet und lieblos prasseln die Himmel auf meinen Torso. Die Hände gespalten im Dialog der Chrysanthemen. Riechst du den Holunder nicht über farblosem Weizen…?

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