Thesen

  • Das lyrische Ich erkennt und verliert sich in der Sprache.
  • Wort-Werdung beginnt jenseits des Lauthaften.
  • Im Gedicht fungiert das Wort als Relation.
  • Ein substanzhaltiger Vers vereint klangliche und Sinn stiftende Paradigmen zu einem untrennbaren Ganzen.
  • Das Gedicht organisiert seine innere Topografie über das Einbetten eines perzipierenden Elementes.
  • Cummings‘ Gedichte sind als Versuch zu verstehen, die allgemeingültige und für das Schöne erblindete Grammatik vollends zu transzendieren.
  • Das Gedicht allein ist Wahrhaftigkeit in der Sprache, weil es ihm nicht an der Kommunikation gelegen ist, sondern weil es sich selbst als reinsten klanglich-poetischen Ausdruck begreift.
  • Meisterwerke bewahren ihre sprachliche Autonomie durch die Zeit hindurch.
  • Die Poesie ist ein Zaudern der Seele – hinein in einen Ausdruck.
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