Es gibt viele Menschen, die ich zu lieben geneigt bin. Jedes Mal lasse ich los und vergesse. Nichts in dieser Welt ist heilig. Schweigen an einsamen Ufern. Oder die vorhersehbare Synthese von Gegensätzen. Wie es Libellen tun. Ohne diese verächtlichen Worte. Ohne dass ich dir nahe bin. Du musst verstanden haben, dass dieses Entfernen ein wahrer Klang ist. Denn du warst ungeboren, als ich mich zu dir bekannte. Sie wollen in Prosa Vergebung suchen, dafür, dass ihre Liebe sie zu übermannen drohte. Und sie führen Buch, mit lexikalischer Strenge. Dass Verse belanglos im Dunkel rauschen, hält sie nicht davon ab, sich zu besinnen. Die Fenster, in die sie Steine brechen. Sie brechen Wald in das Luftzelt. Und ich liebe währenddessen. Nichts hält sie davon ab, das Leben der Fremden zu kommentieren. Ich hüte im Verborgenen letzte Fragmente. Mandelweiß durchmischt ihr meine schweren Lieder. Schändet nicht das Grab meiner erlogenen Träume. Träumt nicht selbst, wenn ihr zu lieben nicht bereit seid. Weil ich sie jedes Mal loslasse, schmeckt die Luft der Entsagung nach ihren Lippen.

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