Weiß dieser Wunsch denn von seinem Dasein? Weiß er um seine Tragweite, die sich über Dekaden erstreckt? Ich bin verleitet anzunehmen, dass wir alle, die wir fühlen und handeln, nur Akteure auf einer Theaterbühne sind. Man bedient sich unserer, um die Trivialität des Bewusstseins in ihrer Gesamtheit abzubilden. Die Gebärden, die wir darbieten, genügen nicht, um aus dem Dickicht hervorzusteigen, welches unsere Wahrnehmung knechtet. Wir bleiben zeitlebens bei unserer Schauspielkunst. Wir geschehen irgendwo. Wir erleiden Verluste und treiben Handel mit den Gütern der Seele. Es werden Aussagen über uns getroffen. Wir sind nicht in der Verfassung, sie zu revidieren. Wir können die Muster, die unsere wahre Identität kaschieren, nicht überkommen.
Mein Besitz ist die Ohnmacht allein; vielleicht ein schwerer Körper, dessen Reflexe dem Willkürlichen gehorchen. Und ich bange, dass dieser darum nicht weiß…

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