lit.1|13

Du vernahmst das erste Wort, doch hattest du der Welt, wie sie dir unberührt entgegentrat, keinen Raum in deinen Sinnen zugetan, hattest versäumt, sie zu mehren, ehe sie dir absprang und das entblößte Kleid deiner Empfindung im Winde zurückließ. Du hattest die frühe Welt nicht in dir wie einen stillen, verschlossenen Baum. Du hattest über den verwilderten Ebenen und Steppen das Rühren der Luft vernommen, die beweglichen Schießscharten eines Herbstgewitters, in denen das Alltägliche aufgestaut vor sich ging, in sich verwoben und zu jenem gegenstandslosen Wachsen fähig, welches die Kinder uns lehrten, wenn sie die Räume ihres Schauens mit Ewigkeit durchzogen.

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