Ich bleibe nächtelang wach, um euch zu verfeinern, ihr Worte.
Ich übe euch ein und studiere die Namen, die ihr tragt. Die Namen,
ich studiere die zahllosen, ungereimten Namen ein.
Ich spreche euch leise, halblaut, unbetont. Auf meinen Fingern
spüre ich das Schwingen eurer Körper. Es ist manchmal die Nacht,
die euch Worten das Leben schenkt. Ihr sucht meine Feder, wenn es dunkelt.
Ich verfeinere euch. Ich formuliere jeden Ton sorgsam. Kinder der Lippen.
Ihr schweigt.

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