Herbarium

Ich glaube, dass du in meinem Herzen wohnst,
seit Anbeginn der Zeit, und ich nicht von dir wusste.
Seit Anbeginn der Zeit bist du das Sonnenlicht,
das meine Flüsse in bläuliche Schimmer legt. Du bist
der Regen, dessen bleierne Tropfen
sich in das Grün meiner Augen begeben
und mich träumen lassen.
Und Jahrhunderte fülle ich mit dem Stoff meiner Träume auf.
Jahrhunderte, in denen mein Herz an seidenen Brücken webt.

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2 Gedanken zu “Herbarium

  1. Du spannst einen großen Bogen und ich lasse mich von Deinen Worten einspannen – suche noch nicht einmal genau zu verstehen – lasse mich in den Webrahmen des Lebens einspannen in der Hoffnung, dass die Menschheit (also ich) immer seidigere Brücken webt.
    Ich bin angetan wie von einem zarten, lauen Wind.
    Das ist Poesie… Ich denke … Gott … ohne ihn je zu benennen

  2. Pingback: Antwort auf das Gedicht “Herbarium – von A.M.P.” « damals-ist-jetzt

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