Tagebuch 16/10

Die Vergangenheit darf in dir nur Dasein bilden, eine stille, leblose Skulptur, deren Torso alles ist, was ihrem Außenbilde angehört. Es gibt keine Arme, keine Finger oder Körperfortsätze. Es gibt dieses Nach-außen-Zeigen nicht.
Denn: Alles ist Innerlichkeit und Raum geworden. Farben, Lichter, Dimensionen und Einflüsse, die nun ruhen müssen. Ein Künstler behält nichts als die Fundamente seines Schaffens zurück. Er lässt frei und entfaltet. Er schafft nach bestem Ermessen. Sein hehrster Versuch jedoch bleibt das Leben selbst.

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One thought on “Tagebuch 16/10

  1. Ich habe lange über Deine Aussagen nachgedacht …

    Alles ist Innerlichkeit und Raum geworden… ist Dasein … ,

    Farben, Lichter, Dimensionen und Einflüsse fließen in diese Losgelöstheit (stille, leblose Skulptur) und bereiten den Rahmen für das dichterische Schaffen.
    Beim Malen ist dieser Zustand ähnlich.
    Es schafft sich selbst

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