Pfad durch den September.

Ich habe auch Tage der Verlassenheit gespürt, nannte sie: Einsamkeit aufgetürmter Stunden. Die Lieben in der Ferne waren nah und grenzenlos, als stiege in ihren Bildern mein Leiden auf. Dann überdauerte letzte Sehnsucht.
Purpurne Dolden säumen meine in Traumsubstanz gegossenen Erinnerungen. Mein Verrinnen ermessen sie an welken Blättern, deren Fallen wohl leichter geschieht.

Bilderstapel aus angehäufter Lebenszeit bilden mein Heimlich-Sein mit den Dingen. Ihnen bin ich womöglich kein Fremder mehr; und so schmerzt ihnen, dass ich gar zu rasch entschwinde. Im Geiste noch ein Ebenbild der Gegenwart.

Welches Los bliebe uns denn erspart, selbst wenn es offensichtlich schiene?

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