Juninotizen

Mir ist manchmal, als müsste ich der Vergangenheit und ihrer potenziellen Ebenbildlichkeit nachtrauern. So viel Literatur hätte geschrieben werden können, so viel Eigenes hätte versinnbildlicht werden müssen. Keine fürdere Arbeit kann diesen nicht erlebten Verlust aufarbeiten. Keine. Ich bin still im Innern meiner Kammer und habe ein Buch im Kopf stehen. Jede Seite bildet die unverwirklichte Realität ab. Die Geschichte über mich. In Tranströmers Worten: „Ich, mein eigenes Porträt“. 

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