Aus einem Reisebuch.

Die Straßenbahnen in Lissabon: weiße Galeeren,
die man aus Träumen hob. Darin sah ich Schlafende –
zu Hunderten. Müde Augenlider, Menschen mit faltigen
Gesichtern, wie das Herzpochen der Sommernacht.

Ich spüre das lindgrüne Seufzen schäumender Wasser
und muss es tragen. Im Spiegel der Luft bleibt ein
halber Mond zurück. Die Tür nach draußen liegt
im Schlafwagon. Zu weit entfernt, um sie jetzt zu erreichen.

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