Es gelingt uns, kein Rauschen mehr zu vernehmen, welches sich mit frühblühenden Schleiern über unser Gewissen legte. Nur höre, wie man es rief, das tosende, lange Bestehen farbenumhangener Bilder. Denn alles, alles strebt hinaus ins Freie und will auferstehen in dem weiten Kreise deiner Zuversicht. Und einst von Mauern überdecktes Grau wird weiß und steht mit lustigen Mündern an den Rändern des Frühlingshimmels. Ein leichtes Zucken überläuft die stillen Teiche, wandelt entfesselt über Tal und Land, als ginge dort ein Wind – bestellt von fremder Hand.
Du zögerst noch und schaust mit funkelnden Augen in den Tag. Auf einmal geschieht es, dass – wo vorher noch Staub- und Schneemantel lag – ein Wiesengrund sich in das Licht erhebt. Du kannst ihn sehn, du kannst ihn sehn…

inspiriert durch Rilke

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