die wohngegend zeigt keine gesichter mehr. ich bin mit den büchern, die ich unter meinen armen trage, allein. seit meiner ankunft war die stadt nie so leer wie heute. ich unterdrücke den wunsch, meine verse festzuhalten. es schmerzt wie kein leiden zuvor.
das sandbett im schatten einer vergilbten palme ist übervoll von scherben und glassplittern der seele. kein auge nimmt notiz davon. in der ferne rudern möwen der lichtung eines gewitters entgegen.
die karikatur eines vagabunden prangt an beigefarbenen häuserwänden. spiegel in der lachenden junisonne, die meinen körper als röntgenaufnahme zurücklässt.

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