Gold-Promenaden.

Im scherzhaften Tageslicht tauchten letzte Schwalben. Vor unseren Füßen der Waldweg. Du erkennst in großer Ferne den verwandten Staub, der merkwürdige Silhouetten formt. Meine Füße zögern noch, ehe sie die Erde spüren. Über morschem Geäst die sonnendurchleuchteten Pollenwinde. Es ist, als zöge die Oberfläche an unseren Händen. Die Oberfläche weitläufiger, offener Lüfte.
Vereinzelt suchen dämmernde Rufe nach Widerhall an unseren Fingerspitzen. Dann legen wir uns ins Grün der Sommerzeit; kennen Orte, in deren Schatten man Kirschen isst. Zuweilen lauschst du dem Brennen der Fruchtschalen. Verflüssigst den Geschmack regenumsäumter, zarter Wildbeeren, die sich im eigenen Tiefblau sonnen.

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2 Gedanken zu “Gold-Promenaden.

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