L’année Quarante.

Schmieg deinen Kopf an meine zerrissene Brust, bis der Wind uns entfacht. Spür deine Schultern zum Himmel steigen: Deine Stirn vergisst das Weiß.
Körperteile schlagen dumpf an entlegene Tore. Man bindet ihre entkleideten Sehnen an das Grabmal der Unendlichkeit: Silbern verzierte Kränze in der Stille. Brombeerranken, deren Tiefschwarz dir das Augenlicht nimmt. Abgemilderte Nuancen.
Im Rücken der Welt nur das matte Summen einer Lerche.
Meine stummen Finger an den Rändern deiner Schläfe: Pulsentleertes Rauschen einer Klinge. Der Stahl seelenimmanenter Fabriken.
Zuletzt Stickstoff werden, oder vertrocknetes Wasser, das an brüchigen Stellen durch alle Poren der Erde dringt.
Danach einzig der Schall berstender Sinne an bröckelnden Fassaden.

’40|PZ

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