Vor dem Tor.

Die Grenzen sind aufgehoben. Wir atmen nicht mehr. Dir ist, als umfassten deine Schwingen die Sphären allen Lebens. Ausgenommen: die Weltenreisenden.
Mit dem Kosmos in die Zeit ragen, die uns äußerlich trägt. Im Innern die reine Schau. Du spürst, wie sich alles in Kälte verwandelt. Regen füllt die Ebenen, und alles ist der verlängerte Ansatz deines leeren Bewusstseins. Seidenfäden balancieren durch den Vorhof meiner Sehnsucht. Schwingen ohne Wellenmuster, verformen sich, wachen zusammengefasst. Mit ferneren Fäden eins – und doch fühlen sie einander nicht.
Aus der Leere kletternde Ideen, die nur Deutungen sind. Wahre Erfahrung bleibt verbindungslos. Und so zeigen meine Bücher bloß, was uns gerade ausmacht. Hingeneigt im Kursiven nächtigen Buchstaben. Ihre Mienen noch blasser als das gekräuselte Papier.
Im falben Klirren der Nacht stehen Orte. Draußen: die Dinge, die wir liebten…

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