»Geist und Werden«

»Geist und Werden«

Mit jedem Entwöhnen
bin ich euch Ewig-Fernen nahe.

Mit jedem Sich-selbst-Entwachsen
überfüllt mein Sinnesgang
in seinen unbegrenzten Kammern
die heranreifenden Triebe eurer Äste –
gleich den Saiten einer Violine,
welche Räume dunklen Liebens schmieden;

bis ich dereinst verwoben ruhe,
dann, in euren alten Lebenskreisen.

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One thought on “»Geist und Werden«

  1. Las ich doch „Sinnesgesang“ … es beschreibt – wie ich es verstehe – die Empfindungen von Momenten, in denen es gelingt, über das eigene, kleine Ich-Bewußtsein hinaus sich vorübergehend als Teil eines Gesamten zu spüren, auf das man sich einzulassen bereiterklärt.

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